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regfish DynDNS per Update-URL verwenden

Dieses Rezept bezieht sich auf das bestehende Produkt regfish DynDNS und nicht auf die regfish DNS API. Der Dienst aktualisiert Hostnamen über die DynDNS-Endpunkte von regfish, sodass du eigene Updater, Router-Integrationen oder kleine Homeserver-Skripte ohne direkten DNS-API-Zugriff verwenden kannst.

Der Kern des Ablaufs ist immer gleich: Du aktivierst DynDNS für eine Domain im Regfish Domain-Management, erhältst ein persönliches Token und sendest anschließend Updates per GET oder POST an https://dyndns.regfish.de.

  • eine Domain bei Regfish
  • Zugriff auf das Regfish Domain-Management
  • ein Hostname, der per DynDNS gepflegt werden soll, zum Beispiel home.example.com
  • ein Updater, Script oder Gerät, das die DynDNS-URL aufrufen kann
  • eine klare Entscheidung, ob du IPv4, IPv6 oder beide Adressfamilien aktualisieren willst

Melde dich im Domain-Management von Regfish an, öffne die gewünschte Domain und aktiviere unter den Nameserver-Einstellungen Dynamisches DNS. Danach erhältst du dein persönliches DynDNS-Token.

Optional kannst du zusätzlich E-Mail-Benachrichtigungen für spätere DynDNS-Updates einschalten.

Wenn du einen eigenen Updater oder ein kleines Script baust, kann eine minimale lokale Konfiguration zum Beispiel so aussehen:

{
"token": "YOUR_DYNDNS_TOKEN",
"fqdn": "home.example.com",
"ttl": 300
}

Das ist kein API-Request an regfish, sondern nur ein mögliches lokales Konfigurationsobjekt. Dein Updater kann daraus später die passenden DynDNS-Parameter für den eigentlichen URL-Aufruf zusammensetzen.

Der Legacy-Dienst kennt ein festes Parameterset. Wichtig sind vor allem:

  • token: dein DynDNS-Token, erforderlich
  • fqdn: der vollständige Hostname, erforderlich
  • thisipv4=1: übernimm die IPv4 des anfragenden Systems
  • thisipv6=1: übernimm die IPv6 des anfragenden Systems
  • ipv4: setze explizit eine IPv4-Adresse
  • ipv6: setze explizit eine IPv6-Adresse
  • forcehost=1: erlaube das Anlegen eines neuen Host-Eintrags
  • ttl: TTL in Sekunden, Standard 300

Wenn du aus einem generischen DynDNS-Client oder einem Script arbeitest, wird das Token typischerweise wie ein Benutzername verwendet. Ein separates Kennwort brauchst du für den URL-Aufruf selbst nicht.

Schritt 3: Erstes Update mit der aktuellen IPv4 senden

Abschnitt betitelt „Schritt 3: Erstes Update mit der aktuellen IPv4 senden“

Für viele einfache Setups genügt ein Request gegen dyndns.regfish.de, bei dem die aktuelle IPv4 des aufrufenden Systems verwendet wird:

Terminal-Fenster
curl 'https://dyndns.regfish.de/?fqdn=home.example.com&token=YOUR_DYNDNS_TOKEN'

Alternativ kannst du dieselbe Anfrage auch per POST absenden, wenn dein Client das bevorzugt.

Wenn dein Updater die Zieladresse selbst kennt, kannst du sie explizit mitsenden. Das ist zum Beispiel für eigene Script-Logik oder spezielle Netz-Setups sinnvoll.

{
"ipv4": "203.0.113.42",
"ipv6": "2001:db8::42"
}
Terminal-Fenster
curl 'https://dyndns.regfish.de/?fqdn=home.example.com&ipv4=203.0.113.42&token=YOUR_DYNDNS_TOKEN'

Für IPv6 ist der Ablauf analog. Wenn der Request selbst sicher über IPv6 laufen soll, verwendest du den Host https://dyndns6.regfish.de.

Terminal-Fenster
curl 'https://dyndns6.regfish.de/?fqdn=home.example.com&thisipv6=1&token=YOUR_DYNDNS_TOKEN'

Schritt 5: Fehlenden Host bei Bedarf automatisch anlegen

Abschnitt betitelt „Schritt 5: Fehlenden Host bei Bedarf automatisch anlegen“

Wenn der Hostname noch nicht existiert, kannst du die Anlage über forcehost=1 erlauben:

Terminal-Fenster
curl 'https://dyndns.regfish.de/?fqdn=home.example.com&ipv4=203.0.113.42&forcehost=1&token=YOUR_DYNDNS_TOKEN'

Verwende forcehost=1 bewusst nur dort, wo dein Updater den Hostnamen wirklich verwalten soll.

Der Dienst arbeitet mit einfachen Statuscodes. Für die Betriebslogik sind besonders relevant:

  • 100: Aktualisierung erfolgreich
  • 101: keine Aktualisierung notwendig
  • 401 oder 402: Authentifizierung fehlgeschlagen
  • 408 oder 409: ungültige IP-Adresse
  • 412: ungültiges FQDN-Format
  • 414: unbekannter Fehler

Ein robuster DynDNS-Job behandelt 100 und 101 als erfolgreiche Zustände und alarmiert erst bei echten Fehlercodes.

  • behandle dieses Rezept als Workflow für das Produkt regfish DynDNS, nicht für die DNS API
  • verwende für IPv6 direkte Aufrufe über dyndns6.regfish.de, wenn dein Client sicher aus einem IPv6-Kontext kommt
  • halte den Hostnamen pro DynDNS-Job stabil und ändere nicht ständig zwischen mehreren FQDNs
  • nutze forcehost=1 vor allem für den ersten Bootstrap und nicht blind in jedem Aufruf
  • wenn dein DynDNS-Client Benutzername und Kennwort erwartet, verwende das Token als Benutzername; das Kennwort ist clientabhängig und wird für den reinen URL-Aufruf nicht benötigt

Mit diesem Ablauf nutzt du das bestehende Produkt regfish DynDNS so, wie es für Legacy-DynDNS-Clients, Script-Updater und einfache Geräteintegration gedacht ist: Hostname, Token und Ziel-IP werden direkt über die DynDNS-Endpunkte von regfish aktualisiert.